Lipizzaner

Die ursprüngliche Zuchtstätte dieser Rasse befindet sich in Slowenien - Gestüt Lipica.

Berühmtheit erlangte sie vor allem durch ihren Einsatz an der Spanischen Hofreitschule in Wien.

Die meisten Lipizzaner sind Schimmel, haben zwar als Fohlen eine dunkle Farbe und werden mit 6-10 Jahren weiß. Vereinzelt kommen auch andere Fellfarben vor.

Der Typ hat sich ca. die letzten 300 Jahre nicht wirklich verändert. Er wirkt elegant, mittelgroß, kompakt. Ausgezeichnet von Härte und Ausdauer. Heutzutage findet man die markanten Ramskopf/Ramsnase eher selten (span. Einfluss).

Die Bewegung wirkt graziös und federnd. Für einen guten Galopp ist der Lipizzaner nahezu geschaffen.

Der Lipizzaner hat ein lebhaftes Temperament, ist überdurchschnittlich langlebig und oft bis ins hohe Alter für die Zucht und Arbeit geeignet.

Sie verfügen über ein hohes Maß an mentaler und körperlicher Stärke, einer sehr schnellen Auffassungsgabe und werden als gutmütig bezeichnet.

Lipizzaner sind bekannt für den Einsatz an der Spanischen Hofreitschule - aufgrund der strengen Selektion in der Zucht fallen Schulsprünge dieser Pferderasse besonders leicht.

 

Die bekannten Stammväter (6 Hengste) nennen sich:

.) PLUTO

.) CONVERSANO

.) MAESTOSO

.) FAVORY

.) NEAPOLITANO

.) SIGLAVY

 

Aus diesen Linien werden jeweils die Nachkommen gezogen.

 

Ebenso gibt es bekannte Stutfamilien, um nur einige zu nennen: Ivanka, Africa, Europa, Mercurio uvm.